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CHRISTOF DIENZ / PRESSEDienztag Presse Slowenien 2007
Dienz zithered Review in spanisch (Mexiko 2007) Diese Art aufregende Musik entsteht mit solcher Leichtigkeit ausgestattet
viel zu selten. Er wird als Genie auf der Zither in die Annalen der Musik eingehen,
und ohne ihn wird kein Lexikon mehr auskommen. Eine spannende Angelegenheit Entdeckenswert ... heraus kommt der Klang einer Paralellwelt-Folkband,
die hinter Spiegeln spielt Ein abwechlungsreiches Gesamtbild, das erstmals das Volksinstrument
Zither in einen modernen Kontext stellt, der entspannt bezaubert Wir danken Dienz, dass er das Instrument Zither soundmäßig
erweitert hat und seinen Klangwahnsinn poetisch bis infernalisch Gestalt
werden lässt ... unbedingt hörenswert ... ziemlich aufregend Dienz hat einen "körperlichen, intuitiven Zugang" zu
jeder Art von Musik. Verdammt interessant! ... aus einem zurückhaltenden alpenländischen Instrument wird
ein wilder Klangkörper ... eine infernalisch-erfrischende Hardcore/Slide-Zither-CD - unbedingt
reinhören! Diese Musik macht mich glücklich Vielmehr fühlt da jemand analog der elektronischen Produktion den
Weg vom ‚ganz anderen’ Ursprungssound qua Verfremdung zu ungeahnten
Ergebnissen nach. Dienz kann gar nicht Zither spielen, entlockt dem Instrument
aber mit unkonventieneller Spielweise urkomisch groovende Texturen. Unser Tipp: unbedingt reinhören! – Vielleicht ist es gerade
das, wonach Sie so lange gesucht, das zu erdenken Sie aber nie gewagt
haben? Wüßte man nicht, daß Christof Dienz aus Österreich
stammt, man müßte glauben, er käme aus einer anderen Galaxie.
Denn was der Musiker mit einer Zither macht, das grenzt an Wahnsinn. ... unfolds a fantastic world of sounds. Sounds resembling acoustic
guitars, steel guitars, cembalos, Aeolian harps or electronic sounds –
everything is produced by the zither. The music is very unconventional,
modern and exciting; it’s a trip to a musical cosmos far from folkloristic,
patriotic songs. Hier entfaltet sich - elektronisch verstärkt und mit verschiedensten
mechanischen Hilfsmittel zum Saitenspiel - jene berauschende Klangwelt,
in der von der akustischen bis zur Steelgitarre, vom Cembalo bis zur Äolsharfe,
von Schlaginstrumenten bis hin zu elektronischen Sounds alles aus der
Zither strömt. Schräg, modern und sehr aufregend ist diese Musik,
ein Ausflug in den musikalischen Kosmos fernab jeder volksmusikalischen
Heimattümelei. Christof Dienz und Hubl Greiner haben zusammen eine Doppel CD produziert.
Acid-Jazz oder House, es ist erstaunlich, was sie alles aus diesem volkstümlichen
Instrument herausgeholt haben. Manchmal fast wie eine Art groovender Avantgarde,
sollte man sich unbedingt anhören. So pflanzt sich ursprüngliche Kreativität fort. Christof Dienz'
Klangphantasie scheint unerschöpflich, dass da viel mehr ist als
Originalität, weiß man aus den legendären Knödel-Auftritten. Was Christof Dienz hier vorlegt ist schlicht sensationell ... Gut, es
gibt viele wirklich gute und außergewöhnliche CDs, was hier
aber das besondere Faszinosum ausmacht, ist das Instrument. Es ist schlicht
unglaublich, daß Dienz all diese Klänge ausschließlich
der Zither entlockt. E-Gitarre, Bass, Piano, Lap Steel, Synthesizer, Banjo,
komplette Percussion, Contrabass, und viele Dinge, die man überhaupt
keinem herkömmlichen Instrument zuordnen kann. Das ist ein völlig
neues Universum an Klängen und es wird für Christoph Dienz schwer
sein, das zu toppen. .................................................................................................. Die Knödel [tb - Leeson] "Non Lo So, Polo" ist eine interessante Zusammenarbeit der vielseitigen amerikanischen Musikerin Amy Denio mit der österreichischen Band Die Knödel. Die in Seattle lebende Amy Denio könnte sowohl mit ihren Soloarbeiten als auch ihrer Band den Pale Nudes her bekannt sein. Die Knödel kennen Fans von ihren wunderbaren drei Alben mit Sounds zwischen Neoklassik und Folk, Avantgarde und Pop. "Non Lo So, Polo" ist ein Liederzyklus, eine Art Folk-Oper, die Amy Denio für die acht Knödel sowie vier SängerInnen geschrieben hat. Inspiriert von Italo Calvinos Text "Die unsichtbaren Städte" geht es in diesem feinen Werk um den Entdecker Marco Polo ("Non Lo So, Polo" heißt auf deutsch "Ich weiss es nicht, Polo"). Mit Hackbrettern, Kontrabaß, Trompete, Harfe, Fagott, Gitarre, Violine und anderem Instrumentarium setzen die Knödel – durchaus nicht so weit von dem entfernt, was sie auf ihren eigenen CDs veranstalten – die Kompositionen von Amy Denio um. Folkloristisches spielt hier ebenso in die Songs mit hinein wie an moderne
Klassiker erinnerndes. Aufgenommen wurde diese interessante Arbeit im
vergangenen Mai in Seattle. Die Knödel feat. Sainkho Namchylak Das Stimmwunder aus Sibirien tritt in den musikalischen Dialog mit den "Knödeln" : Sibirien grüßt Östereich. In der Tradition von Cathy Berberian oder Bobby Mc Ferrin ist Sainkho inzwischen zu einer grandiosen Solo Darstellerin geworden, die die Jazzszene aufhorschen laßt. Ihr Repertoire, das sie durch die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Musikern ständig erweitert, reicht vom Obertonsingen bis zum expressiven Scatgesang. Ebenso wie diese avantgardistische Vocalistin haben die Musikerinnen und Musiker der Ködel alle von frühester Kindheit an mit Volksmusik zu tun gehabt. Sei es, daß sie in unmittelbarer Umgebung mit der alpinen Musik aufgewachsen sind oder sie von kleinauf selbst gespielt haben. Allerdings: Ihr Landler klingt nach Stravinsky und Tschaikovsky, überliefertes Tonmaterial wird durch Harmonik und Kompositionstechnik der klassischen Moderne neu ins Bild gesetzt. Das paritätisch besetzte Oktett reißt ein Publikum mit, das ansonsten die Konzerte von John Zorn und Konsorten bevölkert. Die acht Tiroler sind eben Virtuosen: Walter Seebacher und Alexandra Pedarning zum Beispiel sind wahre Rekordhalter im Hochgeschwindigkeits- Hackbrettspielen.Wer das Vergnügen hatte, diese außergewöhnliche Compagnie einmal auf Konserve zu hören, wird uns sicher zustimmen und das diesjährige Konzert auf keinen Fall versäumen! |
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| E-Mail: christof@dienz.at | CK DESIGN | ||