PRESSE

CHRISTOF DIENZ – PRESSE

Tonspuren im Schnee (2009)
Zwischen Schmelz und Schmacht: Die passende Musik für den Winterurlaub
Zeit online

Viel mehr als nur Miniaturen
Die Vorgaben waren klar; das Ergebnis überzeugt: Sieben Autoren sollten Kurztexte schreiben, sieben Komponisten wurden vom „sireneOperntheater“ (bei vorgegebenem Personal und Instrumentarium) zur Vertonung der Libretti eingeladen. Das Resultat: „Sieben Operellen“, wie sie stilistisch nicht unterschiedlicher sein könnten in einer vorbildlichen, geistreichen Inszenierung von Kristine Tornquist. Noch zweimal (19., 20.11.) ist diese Koproduktion mit dem Tiroler Landestheater im Jugendstiltheater auf der Baumgartner Höhe zu sehen. Ein Mann, eine Frau, ein Zwerg, ein Dieb sowie der französicshe Schriftsteller und Philosoph Voltaire sind die Figuren aller surrealen Miniaturen, denen Walter Vogelweider auf der Bühgne einen aufklappbaren Kubus als stimmige Heimat verordnet. Das kompositorische und interpretatorische Niveau ist hoch. Herrlich vor allem: Kurt Schwertsiks „Schlaf der Gerechten“ (Text: Tornquist), Wolfram Wagner „Stretta“ (Friederike Mayröcker) oder „Die vertauschten Köpfe“ (Radek Knapp) von Christof Dienz. Sehr fein!
Kurier, 19. November 2004, Peter Jarolin

Schutt und Schock, Rosen und Herzblut
Sieben Kurzopern prominenter Autoren und Komponisten fügen sich zu einem schillernden Miniatur-Riesen… Radek Knapp und der brillante Christof Dienz liefern mit „Die vertauschten Köpfe“ ein hintergründiges Werk zwischen Operette und Rap….
Kleine Zeitung, Ursula Strohal

23. September 2003
Christof Dienz, der als Musiker auf so ziemlich allen stilistischen Hochzeiten tanzt, ist bekennender Pyromane. Statt Heustadel anzuzünden, schreibt er aber lieber Musik. Sein „Pyromen“ gab dem Bruckner Orchester Linz Gelegenheit zu amorphen, virtuosen Farbenspielen – vom ersten Funken über Flächenbrand bis hin zu Asche und Rauch.
Die Presse (Walter Weidringer)

2003
Die größte Überraschung des diesjährigen Festivals dürfte Christof Dienz Uraufführung „Pyromen“ gewesen sein; ein Werk, in dem durch eine schier unglaublich differenzierte vielfältige Instrumentation Farbspiel und Schattierungen des Naturphänomens Feuer in Klänge umgesetzt werden, ohne dass Dienz je zur platten Bildmetapher greifen würde.
Neue Musikzeitung

Dienztag

Presse Slowenien 2007
www.kibla.org

Dienz zithered

Diese Art aufregende Musik entsteht mit solcher Leichtigkeit ausgestattet viel zu selten.
„Keyboards“

Er wird als Genie auf der Zither in die Annalen der Musik eingehen, und ohne ihn wird kein Lexikon mehr auskommen.
„Concerto“

Eine spannende Angelegenheit
„De:Bug“

Entdeckenswert … Klang einer Paralellwelt-Folkband, die hinter Spiegeln spielt
„WOM“

Ein abwechlungsreiches Gesamtbild, das erstmals das Volksinstrument Zither in einen modernen Kontext stellt, der entspannt bezaubert
„Piranha“

Wir danken Dienz, dass er das Instrument Zither soundmäßig erweitert hat und seinen Klangwahnsinn poetisch bis infernalisch Gestalt werden lässt
„Rondo“

… unbedingt hörenswert
„Raveline“

… ziemlich aufregend
„Stadtmagazin Berlin“

Dienz hat einen „körperlichen, intuitiven Zugang“ zu jeder Art von Musik.
„WienWeb“

Verdammt interessant!
„www.terz.org“

… aus einem zurückhaltenden alpenländischen Instrument wird ein wilder Klangkörper
„Salzburg in Internet“

… eine infernalisch-erfrischende Hardcore/Slide-Zither-CD
unbedingt reinhören!
Musik Manual

Diese Musik macht mich glücklich
„Anna-Bianca Krause, Radio Multikulti Berlin“

Vielmehr fühlt da jemand analog der elektronischen Produktion den Weg vom ‚ganz anderen’ Ursprungssound qua Verfremdung zu ungeahnten Ergebnissen nach. Dienz kann gar nicht Zither spielen, entlockt dem Instrument aber mit unkonventieneller Spielweise urkomisch groovende Texturen.
„Groove“

Unser Tipp: unbedingt reinhören! – Vielleicht ist es gerade
das, wonach Sie so lange gesucht, das zu erdenken Sie aber nie gewagt haben?
„Wöchentlicher Weltmusiktipp – OneWorldMusic“

Wüßte man nicht, daß Christof Dienz aus Österreich stammt, man müßte glauben, er käme aus einer anderen Galaxie. Denn was er mit einer Zither macht, das grenzt an Wahnsinn.
„Das Magazin“

… unfolds a fantastic world of sounds. Sounds resembling acoustic guitars, steel guitars, cembalos, Aeolian harps or electronic sounds – everything is produced by the zither. The music is very unconventional, modern and exciting; it’s a trip to a musical cosmos far from folkloristic, patriotic songs.
„www.culture.tirol.at“

Hier entfaltet sich – elektronisch verstärkt und mit verschiedensten mechanischen Hilfsmittel zum Saitenspiel – jene berauschende Klangwelt, in der von der akustischen bis zur Steelgitarre, vom Cembalo bis zur Äolsharfe, von Schlaginstrumenten bis hin zu elektronischen Sounds alles aus der Zither strömt. Schräg, modern und sehr aufregend ist diese Musik, ein Ausflug in den musikalischen Kosmos fernab jeder volksmusikalischen Heimattümelei.
„www.kultur.tirol.at“

Christof Dienz und Hubl Greiner haben zusammen eine Doppel CD produziert. Acid-Jazz oder House, es ist erstaunlich, was sie alles aus diesem volkstümlichen Instrument herausgeholt haben. Manchmal fast wie eine Art groovender Avantgarde, sollte man sich unbedingt anhören.
„QLT-ONLINE“

So pflanzt sich ursprüngliche Kreativität fort. Christof Dienz‘ Klangphantasie scheint unerschöpflich, dass da viel mehr ist als Originalität, weiß man aus den legendären Knödel-Auftritten.
„Mein Tirol online“

Was Christof Dienz hier vorlegt ist schlicht sensationell … Gut, es gibt viele wirklich gute und außergewöhnliche CDs, was hier aber das besondere Faszinosum ausmacht, ist das Instrument. Es ist schlicht unglaublich, daß Dienz all diese Klänge ausschließlich der Zither entlockt. E-Gitarre, Bass, Piano, Lap Steel, Synthesizer, Banjo, komplette Percussion, Contrabass, und viele Dinge, die man überhaupt keinem herkömmlichen Instrument zuordnen kann. Das ist ein völlig neues Universum an Klängen und es wird für Christoph Dienz schwer sein, das zu toppen.
„Glitterhouse“

Die Knödel

 „Non Lo So, Polo“

ist eine interessante Zusammenarbeit der vielseitigen amerikanischen Musikerin Amy Denio mit der österreichischen Band Die Knödel. Die in Seattle lebende Amy Denio könnte sowohl mit ihren Soloarbeiten als auch ihrer Band den Pale Nudes her bekannt sein. Die Knödel kennen Fans von ihren wunderbaren drei Alben mit Sounds zwischen Neoklassik und Folk, Avantgarde und Pop.

„Non Lo So, Polo“ ist ein Liederzyklus, eine Art Folk-Oper, die Amy Denio für die acht Knödel sowie vier SängerInnen geschrieben hat. Inspiriert von Italo Calvinos Text „Die unsichtbaren Städte“ geht es in diesem feinen Werk um den Entdecker Marco Polo („Non Lo So, Polo“ heißt auf deutsch „Ich weiss es nicht, Polo“). Mit Hackbrettern, Kontrabaß, Trompete, Harfe, Fagott, Gitarre, Violine und anderem Instrumentarium setzen die Knödel – durchaus nicht so weit von dem entfernt, was sie auf ihren eigenen CDs veranstalten – die Kompositionen von Amy Denio um. Folkloristisches spielt hier ebenso in die Songs mit hinein wie an moderne Klassiker erinnerndes. Aufgenommen wurde diese interessante Arbeit im vergangenen Mai in Seattle. [tb – Leeson]

Die Knödel feat. Sainkho Namchylak

Das Stimmwunder aus Sibirien tritt in den musikalischen Dialog mit den „Knödeln“ : Sibirien grüßt Östereich. In der Tradition von Cathy Berberian oder Bobby Mc Ferrin ist Sainkho inzwischen zu einer grandiosen Solo Darstellerin geworden, die die Jazzszene aufhorschen laßt. Ihr Repertoire, das sie durch die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Musikern ständig erweitert, reicht vom Obertonsingen bis zum expressiven Scatgesang.

Ebenso wie diese avantgardistische Vocalistin haben die Musikerinnen und Musiker der Ködel alle von frühester Kindheit an mit Volksmusik zu tun gehabt. Sei es, daß sie in unmittelbarer Umgebung mit der alpinen Musik aufgewachsen sind oder sie von kleinauf selbst gespielt haben. Allerdings: Ihr Landler klingt nach Stravinsky und Tschaikovsky, überliefertes Tonmaterial wird durch Harmonik und Kompositionstechnik der klassischen Moderne neu ins Bild gesetzt. Das paritätisch besetzte Oktett reißt ein Publikum mit, das ansonsten die Konzerte von John Zorn und Konsorten bevölkert.

Die acht Tiroler sind eben Virtuosen: Walter Seebacher und Alexandra Pedarning zum Beispiel sind wahre Rekordhalter im Hochgeschwindigkeits- Hackbrettspielen.Wer das Vergnügen hatte, diese außergewöhnliche Compagnie einmal auf Konserve zu hören, wird uns sicher zustimmen und das diesjährige Konzert auf keinen Fall versäumen!

Soundcloud

© 2017 Christof Dienz